Reisebericht Vietnam – Xin Chao!

Woran liegt es, das manche Länder einen ab der ersten Sekunde in denen man sie betritt in ihren Bann ziehen?

Vietnam – auch vor unserer Reise in dieses Land haben wir viel Gutes gehört und gelesen, aber auch Leute kennengelernt die nicht restlos begeistert waren. Vom sonnigen Thailand landen wir nur mit FlipFlops an unseren Füßen im total regnerischen Hanoi. Es gießt Sturzbäche vom Himmel und trotzdem: Kaum sitzen wir im schützenden Taxi und fahren vom Flughafen vorbei an zusammengewürfelten Häusern, wirren Stromnetzkonstruktionen wie es sie überall in Asien gibt und durch einen Verkehr bei dem ganz klar die Hupe das Wichtigste am Fahrzeug ist, zu unserem Gästehaus in der Stadt – da hat es auch schon zoom gemacht. Ja, hier fühlen wir uns wohl, ja, dieses Land wollen wir entdecken, ja, es war die richtige Entscheidung nach Vietnam zu kommen, ja, Vietnam wir lieben dich!

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Dieses Gefühl machte sich schon in uns breit ohne das wir bisher mehr als die dunkle Straße Hanois – und das auch noch im Regen – gesehen haben. Es gibt sie einfach diese Länder – bei denen man beim Betreten eine ganz besondere Chemie spürt – du passt zu mir, ich passe zu dir – ja Vietnam und ich – das wird gut.

Und wie gut es wird!

Hanoi – du wundervoll authentische Großstadt!

was für eine geniale Hauptstadt! Selten waren wir auf unseren Reisen in einer Hauptstadt die sich so wenig „verwestlichen“ lassen hat wie Hanoi. Keine andere Stadt in der wir waren ist so typisch vietnamesisch – ich kann mich nicht satt sehen, die Kamera nicht still halten! Exotisch, chaotisch, bunt, laut, lebendig – diese Stadt lebt und zwar aus allen Poren – gewussel auf der Straße, in den kleinen Gassen, übrall sind Menschen, überall sind Mopeds, überall ist Leben! Wir fühlen uns wie in einem Ameisenhaufen in dem in jeder Ecke geschäftiges Treiben herrscht. Eine Stadt die sich bestens auf den Tourismus eingestellt hat und dabei so was von authentisch geblieben ist!

Strassenbild Hanoi

Strassenbild Hanoi

Das Straßenleben Hanois ist wohl die größte Sehenswürdigkeit überhaupt. Keine Ahnung wie viele Stunden wir einfach in einem der vielen gemütlichen Cafes die es hier gibt saßen, einen Cafe Saigon (kalter Cafe mit vielen Eiswürfeln) geschlürft und Hanoi und seine Menschen beobachtet haben.

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Hoan Kiem See

Hoan Kiem See

Als Tourist ist es sehr empfehlenswert in der Altstadt der 36 Gassen zu übernachten. Hier findet man viele Hotels und Gästehäuser und die Menschen sind auf Touristen eingestellt und sprechen meist sogar recht gutes Englisch. Außerdem erreicht man von hier aus alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder per Tuk Tuk.

Unbedingt einen Spaziergang durch die 36 Gassen unternehmen. Hanoi ist die Stadt des Kleinhandels und Handwerks. Jede Gasse hat ihre eigene Berufsgruppe. Die Gasse der Korbflechter, eine Gasse mit Obst und Gemüseständen, in der nächsten Gasse reiht sich ein Plastikwaren verkaufender Shop an den nächsten, eine Werkstattgasse in der ausschließlich Roller repariert werden…

"Keramikgasse"

„Keramikgasse“

Täglich wird frisches Obst und Gemüse angboten

Täglich wird frisches Obst und Gemüse angboten

Auch wenn Hanoi auf die eine Art sehr touristisch ist – hier findet man noch das echte Vietnam. Denn die Vietnamesen selbst sind viel zu unverdorben als das sich hier das westliche Fieber flächendeckend ausbreiten könnte. Außer einem KFC haben wir hier auch kaum westliche Anzeichen entdecken können…

Die endlose Masse an Mopeds versetzt einen nach wenigen Augenblicken in Trance. Man muss einfach hinschauen, spannender als jeder Kinofilm. Sind da gerade 6 Menschen auf einem Roller vorbei gefahren? Transportieren die tatsächlich einen ganzen Kleiderschrank auf dem Roller? Unfassbar,  die fahren mit einem Kühlschrank auf dem Roller – dazu schießt der Verkehr unkontrolliert wie eine Flipperkugel im Automaten – kreuz und quer! Hier geht alles und zwar alles gleichzeitig!

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Nach Thailand – dem Land des Lächelns mag es etwas schwer fallen die Vietnamesen als warmherzig und freundlich zu empfinden, denn auf den ersten Blick sind sie oft etwas ruppig, manchmal abweisend – aber traut euch – nach den ersten Gesprächsfetzen tauen sie meist schon etwas auf und wenn es mit der Sprache nicht klappt – wenn ihr strahlend lächelt, bekommt ihr meist auch ein Lächeln zur Antwort. Wenn du den Menschen in fremden Ländern von Anfang an freundlich begegnest, machst du es dir selbst meist viel einfacher!

Handeln nicht vergessen! Wie fast überall in Südostasien gilt auch in Vietnam „Jeder Preis ist verhandelbar.“ Das bedeutet das du dich selbst betrügst, wenn du zum erst besten Preis kaufst der dir genannt wird – die Menschen hier wollen handeln, es gehört für sie zum Tagesgeschäft dazu.

Das Leben vieler Menschen findet auf der Straße statt. Auch hier sind Armut und Reichtum direkte Nachbarn. Eben noch bist du an einem teuren Hotel vorbei gelaufen um die nächsten Minuten durch eine der zahlreichen Gassen zu schlendern in denen Menschen auf dem Gehweg kochen, sich die Haare schneiden oder gerade die Zähne putzen. Willkommen in ihrem Wohnzimmer.

Übernachtung:

Golden Time Hostel 2

Hanoi ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für Ausflüge:

Bei eurer Vietnamreise darf ein Ausflug in die atemberaubende Halong Bay auf keinen Fall fehlen! Meinen Reisebericht gibt es hier:  Halong Bay – so schön ist Vietnam!

Und auch das Bergdorf Sapa ist ein absolutes MUSS: Sapa ein Bergdorf zum verlieben!

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Kulinarische Reise durch Vietnam

„Wer mit Schale und Eßstäbchen umzugehen weiß, versteht auch mit Worten umzugehen“ (vietnamesisches Sprichwort) 

Zum Essen in Vietnam kann ich eines vorwegnehmen – ein Highlight für Vegetarier ist es nicht und überhaupt ist mir das Thema Essen in Vietnam öfters etwas aufgestoßen.  Puhhhh, Vietnam, Tierliebe und Vegetarier lassen sich nur schwer in Einklang bringen. Mit Mimik und Gestik und etwas Geduld beider Seiten ist es zwar durchaus möglich die bekannte Vietnam Suppe (Pho) oder gebratene Nudeln an einer der vielen kleinen Garküchen auch ohne Fleisch zu bekommen, aber viel Auswahl beim Essen hat man als Vegetarier nicht – zumindest nicht wenn man sich vietnamesisch ernähren möchte. In den Großstädten findet man allerdings meist auch westlich angehauchte Restaurants, wo die Bestellung problemlos klappt – etwas ländlicher wird es schon schwieriger. Solltet ihr aber keine Vegetarier sein habt ihr eine tolle Auswahl an Suppen, Grillspießen und Hühnchengerichten!

Dann gibt es da dieses Thema das mich sehr beschäftigt hat und an dem wohl kein Vietnamreisender vorbei kommt: Hundefleisch. Immer noch gehört Hundefleisch in Vietnam zur traditionellen Küche und auch wenn ich stets versuche mich fremden Ländern a la „andere Länder andere Sitten-  anzupassen – bei diesem Thema stößt mein Verständnis auf Grenzen. Bei der Reise durch Vietnam ist es zwar nicht allgegenwärtig aber doch haben wir auf den Straßen haben wir mehrfach LKWs gesehen in denen Hunde auf engstem Raum zusammengepfercht waren – Nachschub für den Suppentopf. Wir waren zwar nur in einem einzigen Restaurant in dem Hund offiziell auf der Karte stand (und sind auch gleich wieder geflohen), wurden bei einem unserer Spaziergänge durch die Gassen aber Zeuge wie ein Hund gefangen und geschlagen wurde. Völlig hilflos und schockiert – sind Hunde bei uns doch die besten Freunde des Menschen. Aber Gott sei Dank ist bei der jüngeren Generation ein Umdenken spürbar – sie beginnen die Vierbeiner als treue Begleiter zu sehen und so landen hoffentlich irgendwann keine Hunde mehr im Kochtopf.  Einen spannenden Artikel findet ihr hier: Hundefleisch in Vietnam

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 Dong Hoi – Paradies für Höhlenforscher

Diese Kleinstadt hat an Sehenswürdigkeiten kaum etwas zu bieten und eigentlich kamen wir nur hier her um die Höhlen von Phong Nha anzuschauen. Allerdings hat sich unsere gewünschte Tour in den Tagen die wir hier verbracht haben einfach nicht ergeben, da die Höhle wohl teilweise unter Wasser stand und so richtig motiviert waren wir dann auch nicht mehr – haben wohl schon zu viele Höhlen auf unserer Reise bestaunt ;-). Muss euch daher an dieser Stelle an einen fremden Blog verweisen: Die Höhlen von Phong Nha

Wir haben die Zeit hier also mit süßem Nichtstun verbracht, saßen wiedermal stundenlang in Cafes – allerdings ist das Treiben hier auf den Straßen deutlich ruhiger – und haben einen Spaziergang zum Strand gemacht – achja und natürlich haben wir ein Moped ausgeliehen um die Gegend auszukundschaften :-).

Tree Huggers Cafe Dong Hoi

Tree Huggers Cafe Dong Hoi

Wir lernen einen Restaurantbesitzer kennen der nebenbei auch Deutsch unterrichtet und werden spontan zum Unterricht eingeladen.

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Strand von Dong Hoi

Strand von Dong Hoi

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Hue – die alte Kaiserstadt

Die alte Hauptstadt von Vietnam beherbergt die schönsten historischen Gebäude und gilt als religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Leider wurden die meisten Prachtbauten während des Vietnamkrieges zerstört. Die alte Zitadelle und die verbotene Stadt – ehemaliger Sitz des vietnamesischen Königs wurde nahezu vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Diese wurde nach dem Vorbild von Peking gebaut, allerdings erst um 1800 und ist somit nicht mal 200 Jahre alt – und auch deutlich kleiner. Hier geht es zu weiteren Sehenswürdigkeiten in und um Hue.

Jeden Abend findet ein Markt statt an dem man nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern auch wunderschöne Souvenirs kaufen kann. Handeln nicht vergessen!

Wunderschöne Klappkarten

Wunderschöne Klappkarten

Alle guten Dinge sind bekanntlich drei und wir haben uns riesig gefreut unsere Freunde Kordelia und Reto wieder in Vietnam zu treffen und den größten Teil der Vietnamreise mit ihnen zu verbringen. Wir haben uns entschieden den Transportweg von Hue nach Hoi An mit dem Motorrad zurück zu legen – geht in Vietnam ganz wunderbar und zwar mit den Easy Rider. Unseren Bericht gibt es hier: Auf das Motorrad, fertig, los!

Unsere Motorradtour beginnt

Unsere Motorradtour beginnt

Übernachtung:

Four Seasons Hotel – super freundlich, tolle Zimmer und leckeres Frühstück

Restaurants:

Risotto Restaurant  – sehr westlich, aber lecker

Easy Rider: QUY Motorbike Tours / www.vietnammotortrail.com

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Hoi An – wunderschönes Touristenparadies

Touristisch pur – aber ein absolutes Highlight unserer Vietnamtour!

Irgendwie wirk Hoi An auf  mich als hätte man hier das Land für Touristen nachbauen wollen – westlich mit asiatischem Flair, ein perfektes Imitat wie man es sonst nur in einem Freizeitpark findet.

Trotzdem oder gerade deshalb ist es hier so unglaublich schön.

In Hoi An wurden im 16. Jahrhundert der Handel zwischen China und Japan abgewickelt. Und mal wieder gibt es hier eine wundervolle Legende! Diese besagt, dass die Japanische Brücke für die Menschen eine mächtige Waffe gegen ein Monster namens Mamazu war. Der Kopf der Brücke zeigt Richtung Indien, der Schwanz nach Japan und der Rücken schützt Vietnam vor Erdbeben und andere Katastrophen.

Japanische Brücke

Japanische Brücke

Nachts ist die Kulisse einfach zauberhaft. Hunderte von Lichtern, Lampions und Glücksschiffchen funkeln im Dunkeln. Eine wunderschöne Altstadt mit verspielten Gassen in denen sich Souvenirshops und Schneidereien aneinanderreihen.

Glückslichter auf dem See

Glückslichter

Wenn ihr vorhaben solltet euch in Vietnam etwas schneidern zu lassen, dann macht das unbedingt in Hoi Anh. Hier gibt es viele tolle Schneidereien – allerdings solltet ihr auch etwas Zeit mitbringen und bei Kleidern oder Hosen mit 2- 3 Anproben rechnen, je nachdem wie aufwendig es sein soll.

Übernachtung: 

 

Restaurants:

Cay Me  – Restaurant ist etwas außerhalb des Zentrums, aber mit Fahrrad oder Roller gut zu erreichen und super lecker!

Morning Glory: gehobenere Preisklasse, zielt sehr auf Touristen ab und Essen war ok aber nichts besonderes

Schneiderei: BeBe Tailor 

Karaoke: Karaoke Game

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Da Lat – romantische Studentenstadt in den Bergen

Die Reise führt uns ein weiteres Mal in das Bergland Vietnams – auf 1475 m in das am Xuan Huong-Stausee gelegene Da Lat. Übersetzt bedeutet der Name „Fluss des Lat Volkes“ wie passend, denn die Stadt ist umgeben von Flüssen, Wäldern und Seen und versprüht trotz ihrer knapp 200.000 Einwohner (es ist also kein kleines, verschlafenes Nest) auf Anhieb einen romantischen Flair. Auch hier sitzen wir stundenlang in einem der zahlreichen kleinen Cafes und beobachten die Straße. Auch hier sind viele Mopeds unterwegs – aber wir sind nun mal mit dem Vietnam Roller Virus infiziert, trauen uns und leihen uns daher wieder eine eigene Maschine aus um Da Lat und seine nähere Umgebung zu erkunden. Hier müsst ihr wirklich darauf achten, das euer Roller fahrtüchtig ist – einige die uns angeboten werden sehen wirklich übel aus. Und beim Fahren müsst ihr einfach alle Regeln die ihr kennt über Bord werfen und euch dem Verkehrsfluss anpassen.

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Die Stadt wird liebevoll als kleines Paris Vietnams bezeichnet – ob das am Funkturm der Post liegt, der wie eine Miniatur des Eifelturms aussieht? Aber die Stadt hat irgendwas romantisches an sich. Uns wurde erzählt, das vor allem auch gerne Vietnamesen selbst nach Da Lat reisen – es ist wohl ein sehr beliebtes Urlaubs- und Flitterwochenziel :-). 

Mit dem Roller fahren wir zu den Elephant Waterfalls und versehentlich landen wir auf unserer Fahrt zunächst auf der einheimischen Müllkippe – ein erschreckendes Bild – Kühe stehen Mitten im Müllberg und dich an dicht befinden sich daneben kleine zusammengewürfelte Hütten. Eindrücke die man noch lange mitnimmt, die einen beschäftigen und einem immer wieder vor Augen führen wie gut es uns geht! 

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Elephant Waterfall

Elephant Waterfall

Marktplatz von Da Lat

Marktplatz von Da Lat

Übernachtung:

My Dream Hotel

Restaurant:

Trong Dong – das beste Restaurant in ganz Vietnam. Hähnchenspieße, Frühlingsrollen und Curry sind super lecker!

Transport: Von Hoi An mit dem Bus

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Saigon – Ho Chi Minh City

Zwei verschiedene Namen, die einen unweigerlich auf einer Vietnamreise begleiten – und doch ein und die selbe Stadt. Wer in Ho Chi Minh City ankommt, weiß was es bedeutet in einer asiatischen Großstadt gelandet zu sein. Hier treffen sich moderne Hochhäuser und traditionelle Tempel. Hier ist man auf den ersten Blick in einer ziemlich westlich wirkenden Stadt gelandet. Die Haupteinkaufsstaße Dong Khoi führt im Zentrum der Stadt vorbei an zahlreichen beeindruckenden Kolonialbauten wie dem Opernhaus, der Notre Dame Kathedrale und der Post, die stumm eine Geschichte erzählen in der dieses Land von fremden Mächten (Frankreich / Amerika) gelenkt wurde. Mehr zur Geschichte Vietnams findet ihr hier: Vietnam und seine Geschichte

Notre Dame Kathedrale

Notre Dame Kathedrale

 

Saigon by Night

Saigon by Night

Trotzdem findet man auch hier das asiatische Chaos. Auf teilweise achtspurigen Straßen leisten sich tausende von Rollern täglich Wettrennen, kreuz und quer, gegen den Verkehr, es wird gedrängelt und gehupt, gehuuupt, gehuuuuuuuupt. In Vietnam muss man sich an die Menschenmassen, die Hitze und an das penetrante Hupen gewöhnen. Und auch in dieser Stadt gibt es zahlreiche verwinkelte Gassen, auf denen das wahre Leben stattfinden, in denen die geschätzten 4 Millionen Menschen dieser Stadt leben – ihr müsst euch nur trauen diese zu erkunden. Wir hatten unsere Unterkunft direkt in einer solchen Seitengasse – alleine wäre diese wohl sehr schwierig zu finden gewesen, aber wir wurden an der Hauptstraße abgeholt und durch mehrere verwinkelte Gassen geführt – vor bei an zahlreichen Garküchen, Menschen die sich auf der Straße die Zähne putzen oder gerade dabei waren ihr Mittagessen über einer kleinen Feuerstelle zu erwärmen. Keine hundert Meter von dieser Gasse entfernt war man schon wieder im Touristenparadies mit zahlreichen Cafes und Bars, in denen man aber genauso viele Vietnamesen wie Touristen antrifft.

Seitengasse unserer Unterkunft

Seitengasse unserer Unterkunft

Hier geht es zu den Sehenswürdigkeiten

Übernachtung:

Four Boys Guesthouse

Restaurant: 

Saffron super freundliche Atmosphäre und sehr lecker!

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Was für ein Verkehr

Der Verkehr oder besser gesagt das Rollerchaos – definitiv eines der spannendsten Sachen die es in Vietnam zu beobachten gibt! Zu deiner eigenen Sicherheit beim Straße überqueren: Einfach in einem gleichbleibendem Tempo über die Straße gehen ohne auf den Verkehr zu achten. Die Millionen von Roller weichen dir automatisch aus, solange du dein Tempo beibehältst – wehe aber du gerätst ins Stocken. Regeln gibt es scheinbar keine. Die Einzige Regel die hier auf der Straße herrscht ist: wie komme ich am schnellsten an mein Ziel? Unglaublich wie viel Lärm Roller verursachen können – ein Geräusch das ich erst in Vietnam richtig kennengelernt habe. Dauerhupen, wie Tinitus. Auf Kreuzungen fahren einfach alle gleichzeitig. Klingt verrückt, ist es auch! Keiner hält an, aber alle weichen aus. Wer hier nicht richtig reagiert und versehentlich anhält hat verloren.

Fazit:

Mein Lieblingsland in Südostasien! Und ich komme eines Tages ganz sicher wieder!

Trotz der schockierenden Tatsache mit dem Hundefleisch hat es Vietnam geschafft sich zu meinem Lieblingsland in Südostasien zu mausern. 

Vietnam ist sicherlich kein Einsteiger-Reiseland, wobei dies auch auf euer Budget und auf eure Bereitschaft mit Mimik und Gestik zu kommunizieren ankommt. Umso billiger die Unterkunft, je einheimischer die Restaurants desto schlechter ist meist das Englisch.

Es ist ein unglaublich vielseitiges Land – das hat für mich den Reiz ausgemacht. Quirlige Großstädte, abgelegene Dörfer, traumhafte Buchten, tolle Strände, gigantisches Hochland, Nationalparks, Berge bis zum Mekong Delta, dieses Land bietet Abwechslung pur und ist dabei trotzdem so gelassen. Auch das Wetter ist die reinste Achterbahnfahrt: während es im Norden in den Bergen um Sapa eher neblig, regnerisch und richtig kalt war, war es im Süden warm und sonnig.

Fast alle Touristen haben in Vietnam mehr oder weniger die gleiche Route und so sind auch wir den gleichen Leuten immer mal wieder begegnet.

Wenn man etwas abseits der Touristenroute unterwegs ist gibt es plötzlich kein Englisch mehr, die Menschen sind im Umgang etwas rauer – aber dennoch auf ihre eigene Art hilfsbereit und Gastfreundlich.

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Oh Vietnam - du bist so schön!

Oh Vietnam – du bist so schön!

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