Reisebericht Sapa – Ein Bergdorf zum verlieben

Die Reise nach Sapa führt uns tief in den Norden Vietnams auf 1600 Meter Höhe in das Hoàng Liên Sơn-Gebirge der Provinz Lao Cai, die um die 38.000 Einwohner umfasst. Hier befindet sich auch Vietnams höchster Berg, der Fansipan. In Sapa ist es im Vergleich zum restlichen Vietnam arschkalt im Januar und nur selten wird der Nebel von purem Sonnenschein abgelöst – wir sind aber trotzdem glücklich hier zu sein! Bei insgesamt drei Tagen haben wir auch das Glück Sonne pur genießen zu dürfen und das Leben der Menschen hier zwischen Reisplantagen und Tourismus zu erleben und auch hier ist schon nach wenigen Minuten klar – Vietnam hat mich! Gebannt, gefesselt, fasziniert – ich bin in dieses Land verliebt!

Nebliger Ausblick auf die Reisterrassen und Berge in Sapa

Nebliger Ausblick auf die Reisterrassen und Berge in Sapa

Von Hanoi aus haben wir über unser Hostel “Golden Time 2”nur einen Bus gebucht. Alles hat wunderbar geklappt und wir wurden morgens um 7 Uhr direkt vor dem Hostel abgeholt. Die Fahrt dauert 6 Stunden mit zwei kurzen Pausen und zur Begrüßung gibt es ein Minilunchpaket im Bus und eine Flasche Wasser.

Straßenmomente - Bustour nach Sapa

Straßenmomente – Bustour nach Sapa

Wir haben uns zuvor einige Hostels im Internet angeschaut und keine zehn Minuten nach Ankunft hatten wir auch schon eine Unterkunft das  “Go Hostel” gefunden. Beim Aussteigen aus dem Bus wird man zwar von den Hmong Verkäuferinnen abgefangen, wir empfanden sie aber nicht als besonders aufdringlich – nach einem „no, thank you!“ haben sie uns laufen lassen ;-).

Fensterblick - Bustour nach Sapa

Fensterblick – Bustour nach Sapa

Hmong Frauen verkaufen ihre Ware

Hmong Frauen verkaufen ihre Ware

Es gibt viele kleine Cafes und Restaurants in denen man gemütlich sitzen und dem Treiben der Einheimischen auf der Straße zu schauen kann. Täglich findet ein Markt statt auf dem frisches Obst, Fleisch und auch die ein oder anderen handgefertigten Souvenirs angeboten werden.

Straßenbild Sapa

Straßenblick Sapa

Ausblick: Sapa

Staßencafe Sapa

Die in der Umgebung ansässigen Bergstämme (ethnische Minderheiten) der Hmong, Red Dao und Tay kann man auf Wanderungen durch die Gebiete besser kennenlernen. Es werden Touren durch die Bergdörfer angeboten, bei denen man von einheimischen Frauen begleitet wird.

Wir machen das lieber auf eigene Faust und haben uns gegen eine geführte Tour entschieden. Einfach ein Moped ausgeliehen und drauf los gefahren. Da wir nicht für winterliche Temperaturen ausgestattet sind tragen wir im Schichtenlook all unsere Kleidungsstücke übereinander und kaufen erstmal Handschuhe.

Wo geht´s lang?

Wo geht´s lang?

Moped Style a la Vietnam

Moped Style a la Vietnam – arschekalt!!!

Die Strecke führt auf ruckeligen Straßen durch den Nationalpark, vorbei an gigantischen Reisterrassen. Es ist extrem neblig aber auch wenn es auf den Bildern nicht so rüber kommt, schön ist es trotzdem!

Nebel - so weit das Auge reicht

Nebel – so weit das Auge reicht

In einem der Dörfer werden wir dann aber doch von zwei sehr freundlichen Hmong Frauen abgefangen und entscheiden uns mit Ihnen zusammen Ihre Dörfer anzuschauen. Was haben wir denn zu verlieren? Sie erzählen über Ihre Leben, die Reisernte und zum Schluss werden wir sogar noch bekocht. Ganz umsonst ist es natürlich nicht, aber mehr als fair – sie möchten nur, das wir ihnen ein Souvenir abkaufen. Janet freut sich über ihre neue Tasche, die Hmong Frauen strahlen und umarmen uns zum Schluss – alle sind happy!

Reisterrassen in Sapa

Reisterrassen in Sapa

Preisverhandlung mit den Hmong Frauen

Preisverhandlung mit den Hmong Frauen

Sapa Ente :-)

Sapa Ente 🙂

Mit den beiden Hmong Frauen auf Entdeckungstour durch die Dörfer

Mit den beiden Hmong Frauen auf Entdeckungstour durch die Dörfer

Bergdorf in Sapa

Bergdorf in Sapa

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Handarbeiten werden am Straßenrand verkauft

Handarbeiten werden am Straßenrand verkauft

Leckere Spieße vom Straßenstand

Leckere Spieße vom Straßenstand

Tischgrill mit leckeren Spießen

Tischgrill mit leckeren Spießen

Kleine Lebensmittelshops findet man überall in Sapa

Kleine Lebensmittelshops findet man überall in Sapa

Weitere Bilder unserer Sapa Reise findet ihr hier:

Infos:

Transport:

Per Express-Bus von Hanoi nach Sapa (Dauer ca. 6h) Preis: ca. 20 €.

Übernachtung: Go Sapa Hostel  gemütliches Hostel in zentraler Lage mit gigantischen Ausblick direkt aus dem Zimmer / von der Terrasse.

Tipp: Schaut euch vorher den Wetterbericht an. Wenn ihr nicht gerade im Sommer hier her reist, dann unbedingt warme Kleidung einpacken. Für den Notfall gibt es hier zwar Outdoorshops – allerdings ist die dort erhältliche Fakeware etwas überteuert (zumindest die vietnamesische hat aber ganz gute Qualität).

Fazit: Zwar haben wir die meiste Zeit trotz mehrfach Schichtenlook etwas gefroren, aber es hat sich gelohnt. Wir haben uns total in dieses wunderschöne Bergdorf voller Reisterrassen inklusive seiner mystischen Nebelschwaden verliebt! Ein absolutes MUSS für eure Vietnamreise!

Du bist auch schon in Sapa gewesen? Wie waren Deine Erfahrungen?                                               Her damit! Ich freue mich!

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