Reisebericht New York

Die Stadt die niemals schläft, Big Apple, Empire State, all das bezeichnet New York. Vor der Ankunft hatten Janet und ich ja etwas Bammel, allerdings ganz umsonst 🙂 New York hat uns herzlich und entspannt empfangen. Haben lange überlegt welcher Gemütszustand die letzten Tage in New York am besten beschreibt und sind bei „positiv enttäuscht“ hängen geblieben. Auf der einen Seite enttäuscht, da wir uns alles irgendwie größer, lauter, bunter und verrückter vorgestellt haben. Die Häuser warer in unserer Vorstellung noch viel gigantischer und wo haben sich die ganzen Frauen in Manolo Blahniks oder sonstigen Highheels versteckt??? Hier tragen fast alle Turnschuhe, also einen bequemen Stil. Außerdem hatten wir erwartet hier viele übergewichtige Menschen zu sehen, aber im Gegenteil, wir sehen hier viele Sportskanonen die eisern nach Anleitung ihres Personal Trainers Liegestütze im Park machen oder sich mit den beeindruckendsten Yogaübungen verrenken. Fitnesswahn! Böse Gangster? Hmmm, nach Harlem haben wir es noch nicht geschafft. Bleibt also spannend 🙂 Menschenmassen und Lärm ohne Ende? Menschen ja, zumindest am Time Square, aber ganz ehrlich, Afrika war mindestens genauso laut 🙂 Zugegeben, das alles war wohl einfach ein bisschen zu viel Kopf-Hollywood a la Sex and the City, Gangs of New York oder breakfast by Tiffany 😉

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Verrückt ist New York aber durchaus, das muss man schon sagen. Die Menschen hier sind eine richtige Attraktion. Multi-kulti vom feinsten. Und ja, es ist schon laut und hell und extrem aber für uns auf eine angenehme Art irgendwie. Es gibt zahlreiche Straßenkünstler die mit verblüffenden Ideen und Begabungen die Menschen begeistern, Dogwalker die ihr Geld mit Gassi-gehen fremder Hunde verdienen (auch mal mit 20 Hunden gleichzeitig an der Leine), Sportskanonen die auf dem kleinsten Grünstreifen in der Stadt Gymnastikübungen machen.

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Allerdings ganz schön teuer hier – wow! Aber laut Rankingliste (Focus) liegt NYC nur auf Platz 22 der teuersten Städte der Welt. Anführer sind Moskau, Tokio und London. Wie auch immer, das Geld geht hier weg wie warme Semmeln. Für die Geburtstagsparty waren wir gleich mal mit 800$ für eine Gruppe von 10 Leuten dabei, und die Endrechnung war dann noch deutlich höher. Schon allein weil man am Anfang erst mal nicht an das Trinkgeld denkt, das hier ja überall noch in Höhe von ca. 15-20% draufzulegen ist. Anyway, Party war super und New York ist halt New York.
Das Weltreisegepäck bietet übrigens doch durchaus ausgehtaugliche Sachen, darauf waren wir nämlich doch angewiesen da unser Bote Felix leider seinen eigenen Koffer in NY nicht bekommen hat. Nach einem kurzen hysterischen Anfall von Janet haben wir das mit ein bisschen Improvisation dann doch ganz gut hinbekommen.

Bisher sind wir das ganze Stadtprogramm sehr gemütlich angegangen, sind ja schließlich im Urlaub. Einen Ausflug nach Long Island muss man gemacht haben. Der Blick auf Manhattan ist phänomenal! Danach sind wir mit der Fähre gefahren und haben auch schon einen entfernten Blick auf Miss Liberty geworfen.

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Beim Überqueren der Brooklyn Bridge haben wir eine regelrechte Fotosafari veranstaltet. Die Aussicht ist traumhaft und man kann gar nicht anders als ganz verzaubert den Blick schweifen zu lassen. Lecker essen waren wir natürlich auch, neben den Klassikern wie Bagels, Burger und Burritos (und auch mal einen Hot Dog) auch exquisit, wie z.B. dry-aged Porterhouse Steak im Meat Quality.

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Im Central Park haben wir stundenlang Menschen beobachtet und graue Eichhörnchen gefüttert. Die kleinen Nager sind total verrückt nach Mandeln und so zutraulich, dass sie aus der Hand fressen. Sie sind größer als ich, aber Janet war ja dabei und ich hatte keine Angst 🙂

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2 Gedanken zu „Reisebericht New York

  1. Ö

    Klingt doch alles super 😀
    Ich schätze ihr hättet ein graues Eichhörnchen mitgenommen, wenn es gegangen wäre, was? 😉

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    1. ducky Beitragsautor

      Oder mehrere… Und dann wären die Geckos (die „wir“ am liebsten aus Afrika mitgenommen hätten) auch nicht so einsam 😉

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