Reisebericht New York 2: High Line, Staten Island Ferry und Speakeasys

Am Samstag waren wir im Westen von Manhattan spazieren. Dort befindet sich „The High Line“. Ein Park der auf einer stillgelegenen Hochbahntrasse angelegt wurde und seit 2009 für die Öffentlichkeit nutzbar ist. Über 2 km kann man entlang der alten Bahngleise, inmitten von Blumen und Bäumen schlendern und die herrliche Aussicht genießen. Sehr viel früher wurde in diesem Viertel Fleisch verarbeitet („meatpacking district“) und der Ruf der Gegend war eher negativ: Sozialwohnungen, Penner, Prostituierte… Heute landet man in einer der hippsten Gegenden New Yorks. Faszinierend wie sich diese Stadt immer wieder neu erfindet 🙂

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Bei einem Spaziergang am Times Square fühlt man sich so richtig in New York. Hier ist es nämlich genauso wie man es aus Filmen kennt: überdimensionale Reklame blinkt in jedem Winkel, Menschenmassen die hektisch nach dem schnellsten Weg suchen und einen dabei einfach umrennen, kuriose Gestalten die mit jeder Menge einfallsreicher Ideen ihr Geld verdienen, hunderte Geschäfte und tausende Touris. Mittendrin wir 🙂 Tagsüber fand ich es schon beeindruckend, aber Nachts ist es ein MUSS! *bling bling*

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Mit der kostenlosen Fähre die zwischen Manhattan und Staten Island verkehrt, sind wir an der Freiheitsstatue vorbei gefahren. Näher kamen wir nicht, aber sie war wunderbar zu sehen und die Skyline Manhattans vom Wasser aus bei strahlendem Sonnenschein ist einfach beeindruckend. Fanden wir weitaus beeindruckender als Miss Liberty :-). Purer Sonnenschein, funkelndes Wassser, Möven die durch die Lüfte flattern und dazu diese grandiose Aussicht auf die Spitze Manhattans. Wir waren begeistert und das auch noch ganz kostenlos 🙂

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Richtig lecker essen waren wir natürlich auch wieder. Diesmal mexikanisch bei „el camino“. Sehr leckere Burritos! Danach sind wir in ein Speakeasy – eine Art Mondscheinbar. Entstanden sind diese Bars zur Zeiten der Alkoholprohibition in den USA um 1919 . Als Speakeasy wurden damals illegale Kneipen oder Clubs bezeichnet, in denen insbesondere hochprozentige Getränke ausgeschenkt wurden. Heute sind diese versteckten Kneipen total angesagt und ohne Reservierung ist es fast nicht möglich reinzukommen. Wirklich abgefahren. In New York gibt es jeder Menge solcher Bars, die nur durch einen Geheimgang zugänglich sind. Tagsüber z.B ein Friseur und Abends gelangt man durch einen Spiegel in eine Bar. Wir waren im Crif Dogs: getarnt als Hot Dog Laden mit einigen Spielautomaten verbirgt sich dahinter eine versteckte Bar. Allerdings nur für den zugänglich, der weiß wie es funktioniert. Die Telefonzelle ist die Zaubertür 🙂 Abgefahrene Idee und die Cocktails sind wirklich lecker! Ein wirklich toller Abschluss für unseren letzen Abend in NYC  🙂

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