Reisebericht Ecuador – Mindo: Paradies und Abenteuer

Hui ui ui! Hinter mir liegt eine fantastische Woche voll paradisischer Plätze und Abenteuer pur. Gerade einmal gute zwei Stunden liegt Mindo – ein kleines Dörfchen im Nebelwald von Ecuador  von Quito entfernt. So klein das Dorf mit gerade mal 2.250 Einwohnern auch ist, hat es doch jede Menge zu bieten: Eine wundervolle Natur die zahlreiche Kolibris und buntschillernde Schmetterlinge beheimatet, gepaart mit einem Aktionangebot, das jede Großstadt erblassen lässt.

Es ist unglaublich, was man hier alles in drei Tagen erleben kann und das Beste, alles ist zu Fuß zu erreichen, zumindest wenn man nicht lauffaul ist ;-).

Zuerst habe ich einen Ausflug ins Mariposario Schmetterlingshaus gemacht.
Hier kann man Schmetterlinge direkt beim schlüpfen beobachten – schon faszinierend. Wusstet ihr, das Schmetterlinge nur ca. einen Monat alt werden? Naja, sie haben ja schließlich schon ein Leben als Raupe hinter sich.

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Dieser Schmetterling hat gerade das Licht der Welt erblickt

Dieser Schmetterling hat gerade das Licht der Welt erblickt

Mit dem einheimischen Transportmittel „Tarabita“ (cable car) sind wir hoch über dem Dschungel von einer Seite zur anderen gefahren. Funktioniert wie eine Art motorbetriebene Seilbahn an der ein offener Käfig hängt – einfach klasse und die Aussicht: Woooow!

Tarabita - das schnellste Transportmittel im Dschungel

Tarabita – das schnellste Transportmittel im Dschungel

Tarabita

Tarabita

Eine kleine Tarabia die über einen Bach führt

Eine kleine Tarabia die über einen Bach führt

Aber das war noch längst nicht alles: Wir sind sogar durch den Dschungel geflogen! Canopy oder Ziplining nennt man das uns es macht tierisch viel Spaß und die Aussicht ist einfach atemberaubend. Wir haben uns dabei auch absolut sicher gefühlt. Man wird von mehreren Guides begleitet, die immer darauf achten, das die Ausrüstung perfekt sitzt und einen ganz sicher an den Seilen „aufhängen“. Außerdem ist immer ein Guide vorausgefahren um uns auf der anderen Seite sicher aufzufangen, falls es mit dem abbremsen mal nicht so funktioniert. Sogar Kunstsücke wie Superman und Bufferfly bei dem man Kopf über durch die Wälder fliegt konnten wir machen. Insgesamt gab es 10 Seilstrecken zu überwinden. Ein bisschen anstrengend ist es allerdings auch, da man zwischendurch auch etwas durch den Wald gehen muss und bei dem tropisch warmen Klima kann man schon etwas ins Schwitzen kommen, aber so kann man auch gleich noch etwas die Pflanzenwelt aus der Nähe bestaunen.

Startklar fürs Canopy

Startklar fürs Canopy

Du Jane!

Du Jane!

Oouuuhhh ohoohhhh ooouuhh! Ich Tarzan!

Oouuuhhh ohoohhhh ooouuhh! Ich Tarzan!

Die Natur ist hier einfach umwerfend – und so haben wir auch den etwas längeren Spaziergang zu den Wasserfällen unternommen. Das Wasser ist zwar eiskalt, tut nach der Anstregung aber richtig gut :-).

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Spaziergang zu den Wasserfällen

Spaziergang zu den Wasserfällen

Einige Hindernisse mussten auf dem Weg zu den Wasserfällen überwunden werden

Einige Hindernisse mussten auf dem Weg zu den Wasserfällen überwunden werden

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Erfrischendes Bad im Wasserfall

Erfrischendes Bad im Wasserfall

Das war aber noch nicht genug an Abenteuern. Als Abschluss sind wir auf aufgeblasenen Schläuchen einen Fluss runtergefahren – eine Art Wildwasserraftin und es hat riesigen Spaß gemacht und war viel aufregender als wir erwartet haben;-)

Tubing

Tubing

An unserem letzten Tag in Mindo haben wir dann auch noch gelernt wie Schokolade hergestellt wird. Im Hostel „El Quatzal“ wird nämlich eigene Schokolade hergestellt und die Speisekarte ist ein einziges Schokoladengedicht. Auch wir haben uns natürlich durchprobiert- allerdings hatten wir danach einen leichten Schokoflash und Hühnchen in Schokosauce ist wohl Geschmacksache – auf jeden Fall nichts für mich;-).

Wir lernen wie Schokolade hergestellt wird

Wir lernen wie Schokolade hergestellt wird

Getrocknete Schokobohnen

Getrocknete Schokobohnen

Lemongras wird als Geschmacksvariation unter die Schokolade gemischt

Lemongras wird als Geschmacksvariation unter die Schokolade gemischt

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Chocolate Margaritha

Chocolate Margaritha

Hühnchen in Schokosauce

Hühnchen in Schokosauce

Rindfleisch in Schoko-Kaffeesaauce

Rindfleisch in Schoko-Kaffeesauce

Die Sache mit den Kolibris

Ja, diese kleinen Propellermaschinen fliegen hier tatsächlich überall herum. Und glaubt mir, ich saß mehrer Stunden auf der Lauer um einen Schnappschuss in freier Natur von solch einem kleinen Hubschrauberpiloten zu ergattern, aber bei mehr als 80 Flügelschlägen pro Sekunde und einer Geschwindigkeit um die 130 km/h ist das fast unmöglich. Also sind wir in einen Vogelgarten gegangen um Kolibris zu beobachten. Der Eintritt ist mit 3 $ etwas überteuert, aber es ist schon ein tolles Gefühl diese Vögelchen aus nächster nähe zu beobachten. Klingen wie kleine Hubschrauber 🙂 Und hier ist das BILD!

Hubschrauberpilot: Kolibri

Hubschrauberpilot: Kolibri

Mindo ist aber auch ein wunderschöner Ort um sich zu erholen und die Seele baumeln zu lassen. Wunderschöne Gästehäuser mit Grünanlagen- unseres hatte sogar einen Swimmingpool. Zahlreiche schnucklige Bars und Restaurants lassen hier jedes Touriherz höher schlagen und das ohne extrem Überlaufen zu sein.

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In den zahlreichen Bars kann man leckere Cocktails und Milchchakes genießen

In den zahlreichen Bars kann man leckere Cocktails und Milchchakes genießen

Alles was ihr wissen müsst:

Transport Quito – Mindo: ca. 2,5 Stunden mit dem Bus ab Busbahnhof Ofelia (Kosten: 2,60 €)

Gästehaus: Casa de Piedra  mit Swimmingpool (Doppelzimmer ca. 30 $ pro Nacht inkl. Frühstück)

Unternehmungen: Eure Ausflüge bucht ihr am besten direkt über euer Gästehaus. So unterstützt ihr eure Unterkunft und die Preise sind identisch mit den Eintrittspreisen vor Ort.

Canopy: Wir waren mit dem Anbieter „Mindo Canopy Adventure“ unterwegs und haben uns sehr sicher gefühlt.  (Kosten: 20 $ pro Person) http://www.mindocanopy.com/canopy_ingles.htm

Tubing (Wildwasser Rafting): Level 1 ist für Beginner absolut ausreichend und es macht unheimlich viel Spaß! (Kosten: 6 € pro Person)

Tarabita (cable car): In Ecuador ist es ein MUSS wenigstens einmal mit diesem einheimischen Transportmittel gefahren zu sein und in Mindo habt ihr eine wundervolle Gelegenheit dazu! (Kosten: 5 $)

Wanderung zu den Wasserfällen (Cascadas): Zum Ausgangspunkt zu den Wasserfällen gelangt ihr mit der Tarabita. Hier könnt ihr euch dann entscheiden: Die kurze Wanderung zu einem größeren Wasserfall in dem man baden kann dauert etwa 15 Minuten die längere und etwas steilere Strecke an denen ihr insgesamt an 5 Wasserfällen von denen man in 2 baden kann vorbei kommt dauert ca. 1 Stunde.

Vogelgarten: Etwas überteuert beim Hotel El Descanso gelegen.  Aber hier bekommt ihr auf jeden Fall euren Kolibrischnappschuss (Kosten: 3 $)

Schokoladentour: Das Hostel El Quetzal bietet zu jeder vollen Stunde eine Schokoladentour an, bei der euch die Herstellung von Schokolade erklärt wird. (Kosten: 6 $).

Restaurants & Bars

Mindo Garden: Super leckere Pizza – liegt in der nähe des Schmetterlingsgarens

El Quetzal: Die Speisekarte ist ein einziges Schokoladengedicht und den Brownie müsst ihr probieren!

Casa de Piedra: Leckere Cocktails und der Humus und Bruschetta sind sehr lecker!

 

 

 

3 Gedanken zu „Reisebericht Ecuador – Mindo: Paradies und Abenteuer

  1. Elisabeth (Meyer...)

    Hola Janet y Fabian! Me gusta mucho ver todos los videos y reportajes que haceis en vuestro blog.
    Vor allem freue ich mich aber, dass es Euch gut geht und Ihr wundervolle Eindrücke bekommt!
    Das macht wirklich Lust darauf, es auch nochmal anzugehen mit der Weltreise :-).
    Viele Grüße aus dem wieder sonnigen und warmen München y nuchos saludos a Ecuador!

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    1. ducky Beitragsautor

      Vielen Dank für das Feedback, freuen uns sehr von dir zu hören!
      Das mit den wundervollen Eindrücken klappt bis her sehr gut 😀

      Viele Spaß beim Träumen (und Planen? ;)) und Grüße zurück ins sommerliche München!

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