Reisebericht New York: Ich packe meinen Rucksack und nehme aus New York mit…

  1. First Impressions: Es gibt hier unglaublich viele „einmal gesehen, aber für immer daran erinnert“ -Momente. Angefangen bei der faszinierende. Skyline, dem Spaziergang über die Brooklyn Bridge, die Begrüßungen beim Einkaufen, dem Times Square by Night, den spannenden Menschen die hier leben… Wir nehmen ein ganzes Meer an Eindrücken mit.
  2. Einen Coffee-to-go. Die Menschen hier lieben es Getränke und auch Mahlzeiten als take away mitzunehmen, daher gibt es an jeder Ecke dafür geeignete Geschäfte oder Food Trucks. Ganz besonders gut können die New Yorke außergewöhnliche Dinge erfinden: Lobster Roll zum Beispiel (Hummer im Sandwich) und in welcher anderen Stadt würde jemand fünf Stunden für ein Cronut (Kreuzung aus Croissant und Doughnut) anstehen und dafür auch noch bis zu 80 $ bezahlen? Im Gegensatz zum Take-away gibt es Restaurants und Bars in Hülle und Fülle mit einer unendlichen Vielfalt an Möglichkeiten.
  3. Dann packe ich zur Abwechslung mal etwas aus dem Rucksack aus: Heimweh. Und jetzt packe ich wieder ein: Erinnerungen an Freunde und Familie in New York.
    Es macht unglaublich viel Spaß Freunde auf der ganzen Welt zu treffen und mit ihnen gemeinsam einmalige Erinnerungen zu schaffen. Und auch mit der Familie kann man dank bester WLAN Verfügbarkeit über skype, viber,… sehr leicht Kontakt halten.
  4. Und hier wird gleich noch etwas ausgepackt: Vorurteile.
    hey, mein Rucksack wird ja richtig leicht plötzlich 😉
    Durch die Medien haben wir oft ein vorgefertigtes Bild im Kopf und gehen davon aus, dass dieses stimmt – natürlich quatsch. Wir haben erwartet eine laute, verrückte Stadt anzutreffen mit Frauen die nur Highheels tragen und dicken Menschen die sich nur von Fastfood ernähren – und wurden eines Besseren belehrt.
    Die Oberflächlichkeit die den New Yorkern oft vorgeworfen wird haben wir gar nicht bemerkt. Es ist doch großartig im Supermarkt mit “ Hi Sweety, how was your day?“ begrüßt zu werden und jeden den wir gefragt haben hat sich Zeit genommen um uns den Weg zu erklären. Also nehmen wir einfach ein bisschen Freundlichkeit mit.
  5. „Crazyness“: Ein bisschen verrückt ist NYC natürlich schon und es ist wirklich „die Stadt die niemals schläft“. Ständig werden hier neue Trends erfunden, neue Viertel entdeckt, neue Attraktionen geschaffen. Aber das ist großartig. Alles hier ist irgenwie hipp, kreativ, fancy, multi-kulti, inspirierend, eben ein bisschen außergewöhnlich. NYC ist unglaublich facettenreich und so wird man es wohl nie schaffen alles zu entdecken. Damit sind wir bei den beiden tollsten Dinge die man hier machen kann stundenlang spazieren gehen und Menschen beobachten 🙂 Auch in einer teuren Stadt wie NYC sind die wunderbarsten Dinge oft kostenlos.
  6. Toleranz: Das in New York jeder so sein kann wie er ist hat uns schwer beeindruckt. Buisnessleute sitzen zusammen mit coolen HipHopern und Frauen im Jogginganzug im edlen Restaurant und oft unterhalten sich die Menschen hier auch stundenlang mit Obdachlosen. 8 Millionen Menschen aus allen Herren Ländern leben hier zusammen auf engstem Raum und auch Schwule und Lesben gehören hier ganz selbstverständlich dazu. Es sind nicht Herkunft, Status und Tradition was die Einwohner von New York ausmacht, sondern ihre Liebe zu dieser Stadt.
  7. Ein Deutschland-Trikot: um unsere Mannschaft ab Juni auch ordentlich zu unterstützen #aneurerseite  Neben dem Trikot wurden auch ein paar Shirts, Hosen, Flipflops gekauft (wobei aber nur letztere auch mit auf Tour kommen, der Rest fliegt nach Deutschland). Ist halt etwas günstiger hier – erst Recht im Outletcenter und so ganz ohne Shopping ging es dann eben doch nicht.
  8. und zum Schluss packe ich dann doch lieber noch etwas aus: Geld – NYC ist eben nicht ganz billig und wir haben es uns durchaus gutgehen lassen dafür dass wir eigentlich sehr sparsam durch die Welt reisen. Preis ist auch nicht gleich Preis, dass auf nahezu jeden abgebildeten Preis die Steuern noch draufkommen muss man erst mal lernen und auch das obligatorische Trinkgeld von ca. 18-22% sollte man bei initialer Kalkulation nicht vergessen.

Fazit: New York City ist eine einmalige Stadt, in der man es gut aushalten kann (wenn man mit entsprechendem Budget reist oder sich genau informiert welche Freebies und günstige Unterkünfte/Mahlzeiten/… es gibt). Auf jeden Fall ist die Stadt einen Besuch wert um dieses spezielle Flair, die Aussicht, die New Yorker und ihren Melting Pot selbst zu erleben. Für uns nach Afrika zwar ein Kulturschock, womit wir allerdings gerechnet haben – und somit auch eine willkommene Abwechslung

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