Volunteering

Volunteering und Hilfsprojekte

Ihr wollt nicht einfach nur um die Welt reisen sondern während eurer Reise auch etwas Gutes tun und ein Hilfsprojekt unterstützen? Hier gibt es viele Möglichkeiten. Aber Vorsicht! Es gibt auch sehr viele Abzocker-Agenturen die mit der Not von Menschen viel Geld verdienen. Nicht alle Organisationen die Hilfsprojekte anbieten sind auch Hilfsorganisationen.

Sobald die Organisation von euch mehr Geld verlangt als für Essen und Unterkunft notwendig ist, schaut es euch genau an. Am besten ist es sicherlich direkt mit einem Hilfsprojekt vor Ort Kontakt aufzunehmen und nachzufragen ob sie eure Hilfe gebrauchen können – ohne eine Vermittlungsagentur dazwischen. Im Internet findet ihr zahlreiche Hilfsprojekte die sich sehr über eure Hilfe freuen und kein extra Geld dafür verlangen. Natürlich solltet ihr euch auch hier versichern, dass es die Organisation wirklich gibt, vllt. Volunteers ausfindig machen die schon da waren, Projekte verfolgen die von der Hilfsorganisation unterstützt werden, mit den Ansprechpartnern vor Ort telefonieren…

Wir freuen uns zum Beispiel sehr auf unseren Einsatz als ehrenamtliche Lehrer bei der Anja Charity Foundation.

Übers Internet habe ich die Hilfsorganisation gefunden und bin von dem Projekt begeistert. Umso mehr freue ich mich, dass es geklappt hat :-) Wir zahlen hier auch nur einen vergleichsweise kleinen Beitrag für Kost und Logie von 50€/Person/Woche.

Was ist vor dem Einsatz in einem Hilfsprojekt zu beachten?

Wichtig ist das ihr eure eigenen Fähigkeiten und Grenzen gut einschätzen könnt. Ihr wollt mit Tieren arbeiten, seid aber eigentlich stark allergisch? Keine gute Idee.

Ihr wollt mit Kindern arbeiten, seid aber eigentlich sehr verschlossen und habt am liebsten eure Ruhe? Oder verliert schnell die Geduld? Dann überlegt euch das gut. Sicher man kann an Aufgaben immer wachsen, aber eine gesunde Selbsteinschätzung was man sich zutraut ist hier sicherlich nicht verkehrt.

Man sollte sich vor einem solchen Einsatz auch bewusst sein, das man meist sehr einfach lebt. Oft schläft man zusammen mit anderen Volunteers in einfachen Schlafräumen, es gibt sehr einfaches Essen und es ist wirklich Arbeit. Egal ob bei strömendem Regen ob 40°C im Schatten.

Aus meinen bisherigen Erfahrungen kann ich aber nur sagen: Es ist es Wert!

Wenn ihr wie wir engen Kontakt mit Menschen / Kindern habt und in einem Malariagebiet unterwegs seid, achtet unbedingt auf euren Impfschutz und die Malariaprophylaxe.

Visum frühzeitig beantragen. Je nach Wohnort und Sitz der Botschaft sind hier weite Wege oder ein paar zusätzliche Euro für den Versand der Dokumente notwendig. Die Bearbeitung eines Antrags kann auch mal bis zu 3 Monate dauern und wird dann kritisch wenn noch mehrere Visa beantragt werden müssen.

Sich auf das Hilfsprojekt vorbereiten: Wir werden 6-12 jährige Kinder unterrichten. Um nicht völlig planlos vor einer Herde neugieriger und aufgeweckter Kinder zustehen, ist es sicher kein Fehler sich etwas auf den Einsatz vorzubereiten. Erste Prio hat dabei natürlich die Sprache, damit man sich wohl fühlt wenn man sich mit den Kindern auf Englisch oder sonst einer Fremdsprache unterhält. Aber auch neues Unterrichtsmaterial und Lernspiele sind gern gesehen.

Ich habe auch eine Mail an die Hilfsorganisation geschrieben, was sie vor Ort dringend benötigen. Vielleicht können wir in Deutschland noch Spenden sammeln und die Organisation auch damit unterstützen.

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