Accra

Heute waren wir in Accra. Mit knapp 2.300.000 Einwohnern Ghanas Hauptstadt und größte Stadt des Landes. Die Innenstadt von Accra ist ein einziges Meer von Verkaufsständen, man kommt sich vor wie auf einem riesigen Markt. Überall wird man angequatscht ob man etwas kaufen möchte und gelegentlich auch beim Vorbeilaufen am Arm festgehalten. Vor allem die zahlreichen Handyverkäufer sind super anstrengend und nervig. Dazwischen gibt es aber auch richtige Einkaufsläden, allerdings deutlich teurer.

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Fabian konnte dem Handyladen nicht wiederstehen:-)

Überall liegt Müll herum, von Mülleimern fehlt weit und breit meist jede Spur. Ein Müllsystem scheint es also auch in der Stadt nicht zugeben. 2013 wurde die Stadt sogar von der Umweltorganisation Blacksmith Institute zu einem der schmutzigsten Orte der Welt gewählt (Wikipedia). Kilometerweit sind wir an zahlreichen Verkaufsständen vorbei spaziert und haben dabei in dem vermeintlichen Chaos tatsächlich eine Struktur entdeckt. Es gibt eine Straße in der hauptsächlich Handys verkauft werden, eine Straße in der nur Autozubehör verkauft wird, eine Straße mit Lebensmitteln usw.

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Blick auf eine Sammeltaxi (TroTro) Station in Accra

Allerdings ist es mal wieder brennend heiß. Angenehme 38 Grad strahlen gnadenlos auf uns herab- ufff. Durst! Daher gönnen wir uns erstmal ein kühles Alvaro und lernen dabei ein nettes Ehepaar aus Togo kennen die uns im Spot freundlich auf französisch begrüßen.

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Unglaublich und Faszinierend finde ich ja, das es einfach Dinge auf dieser Welt gibt, die es überall gibt. Unbestritten dazu gehört: Coca Cola. Auch in Ghana ganz groß vertreten und sogar hier gibt es die personalisierte Werbung:-)

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Wisst ihr was das ist? Ihr denkt ein kleines Handtuch? Oh, es ist hier viel mehr als das. Jeder, wirklich jeder hier ist im Besitz eines solchen Tuchs. Da die Sonne hier erbarmungslos vom Himmel scheint schwitzt man nämlich und das nicht gerade zu knapp. Ich will wirklich nicht wissen wie viel Liter Schweiß ich die letzten Wochen ausgeschwitzt habe. Tja und mit diesem besagten Tuch tupft man sich dezent den Schweiß von der Stirn- ohne geht es gar nicht!

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Nach weiteren fünf Kilometern in besagter Hitze entschließen wir uns zu unserem Gästehaus zurückzufahren. Gott sei dank hat Fabian daran gedacht zu fragen wie die Station heißt bei der wir wieder aussteigen müssen, sonst wären wir wohl noch lange in der Gegend herumgeirrt. Ganz nach Plan läuft es aber trotzdem nicht. Es dauert mal wieder ewig bis im TroTro alle Plätze besetzt sind und wir endlich abfahren *schwitz* und dann hält es leider nur an einer Station die noch knapp fünf Kilometer von unserer Unterkunft entfernt ist:-(

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Warten darauf, dass das TroTro endlich abfährt *schwitz*

Erst mal eine Flasche eiskaltes Wasser kaufen *wie wundervoll und belebend Wasser schmecken kann*! Dann beschließen wir eine Kleinigkeit zu Essen *Leeecker* und schon sind die fünf Kilometer auch nicht mehr so schlimm:-) 

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Diese nette Dame kocht gerade für uns:-)

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Es gibt gebratene Nudeln mit Ei und Gemüse *yummi*

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